Über den Orden
Schutz und Fürsorge seit 1925
Unsere Klinik wurde 1925 mit der klaren Mission gegründet, Schutz und hochwertige medizinische Versorgung auch für Frauen mit geringen finanziellen Mitteln anzubieten.
Unter der Leitung von Pfarrer August Dietrich fand die Klinik ihre Heimar im Kloster St. Trudpert, und 1925 erwarb das Mutterhaus das Haus Felseck, mit einem herrlichen Ausblick über die Stadt Heidelberg. Hier wurden bis 1976 rund 40.000 Kinder geboren, viele davon fanden ihre Taufe in der Hauskapelle der Schwestern.
Gemeinsam mit den Eltern begrüßen die Schwestern voller Freude jedes Kind, das geboren wurde als Geschenk Gottes. Mit großem Respekt pflegen sie die Patienten, deren Würde für sie unantastbar ist. Diese Patienten stehen im Mittelpunkt der Arbeit, unabhängig von religiöser, ethnischer und gesellschaftlicher Herkunft oder Stellung.
Historische Verwurzelung
Caritative Tradition
Infrastrukturentwicklung
Missionarische Arbeit
Ganzheitlicher Ansatz
Ursprung im Elsass
Die Kongregation der Schwestern vom heiligen Josef stammt ursprünglich aus dem Elsass. In Gueberschwihr gründete Pfarrer Pierre Paul Blank 1845 die Ordensgemeinschaft, in der Frauen von beiden Seiten des Rheins aufgenommen wurden.
Nachkriegsspaltung und Neugründung
Seit 1868 widmeten sich die Schwestern caritativen Tätigkeiten. 1919, nach dem 1. Weltkrieg, trennten sich die deutschen Schwestern von den elsässischen und gründeten im Münstertal/Schwarzwald die „Provinz der Schwestern vom heiligen Josef zu Sankt Trudpert“. Nach dem Konzil wurde St. Trudpert ein eigenes Generalat und eigenständig.
Expansion und Wachstum
Ab 1925 wurden die Klostergebäude im Münstertal ausgebaut und Kliniken im badischen Land errichtet, darunter auch die Frauenklinik Sankt Elisabeth in Heidelberg.
Integration und Expansion
Seit 1960 nimmt die Klostergemeinschaft indische Mädchen auf, die in den Orden eintreten wollten. Die meisten von ihnen wurden als Krankenschwestern ausgebildet und verjüngten so die Gemeinschaft. 1976 gingen die ersten Schwestern zurück nach Indien und gründeten Krankenstationen, Schulen, Kindergärten und kümmerten sich um Straßenkinder und Leprakranke.
Klostergründung und Ausbildung
Nach der Gründung des ersten Klosters konnten sie hier die ersten Mädchen zur Ausbildung als Ordensschwester aufnehmen. Grundlage des Zusammenlebens und Wirkens der Schwestern ist der christliche Glaube und die tätige Nächstenliebe. In der Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes sehen sie den Auftrag, sich ganzheitlich für das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen einzusetzen.
